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„Der Abt mit der Mistgabel“

Der Abt mit der Mistgabel
Englische Schauerkomödie in drei Akten von Dominik Wittmann

Sir Gregory glaubte nicht an Gespenster. Er glaubte an Lug und Trug, an Hass und Hartherzigkeit, ja sogar an Gewalt und Tyrannei.
Aber an Gespenster? No, thank you!
Bis er eines Abends feststellen muss, dass an einer alten,
schaurigen Familienlegende doch mehr dran ist, als er für möglich
gehalten hätte. Und kurze Zeit später muss er zudem erkennen,
dass dadurch nun alles bedroht ist, was er sich in den letzten Jahren
durch sein bisheriges Credo aufgebaut hat. Zum Handeln bleiben ihm nur die wenigen Stunden bis Mitternacht und so schmiedet er
einen teuflischen Plan.
Zu dumm nur, dass sich ausgerechnet an diesem Abend zwei Wanderer in den dunklen, düsteren Wäldern, rund um die Soufinster Abbey, den herrschaftlichen Sitz Sir Gregorys, verirrten und schließlich
um Unterkunft in der Abtei bitten. Normalerweise käme
Sir Gregory nie auf die Idee, Gäste bei sich aufzunehmen, ungebetene schon gar nicht.
Doch da sich die beiden Störenfriede als Lady Augusta und Lord Arthur, Frau beziehungsweise Sohn des steinreichen und einflussreichen Earl of Sidespring, vorstellten, nimmt Gregory die beiden bei sich auf. Hätte er gewusst, dass die beiden in Wirklichkeit nur
niederes Gesinde auf dem Schloss des Earls waren, er hätte das
natürlich nie gemacht.
Aber so sind die beiden im Haus und die Gattin Sir Gregorys,
Lady Inred, versteht sich auf Anhieb blendend mit der falschen Lady Augusta. Schnell haben die beiden Damen ein gemeinsames Interesse gefunden, nämlich die Vermählung des vermeintlichen Lord Arthur mit Miss Camilla, der Tochter Lady Inred’s und Sir Gregorys.
Doch leider interessiert sich Camilla mehr für geistig-spirituelle
Freuden als für Männer. Und Arthur hat weniger Augen für Camilla
als für Isabella, ein mittelloses Waisenkind, das von Sir Gregory und
Lady Inred aufgenommen und großgezogen wurde. Zu allem
Überfluss erscheint dann auch noch Earl of Sidespring persönlich in
der Soufinster Abbey.
Fliegen die falschen Adligen jetzt auf oder hat einer der beiden noch ein Ass im Ärmel? Und wer ist der bessere Amor? Lady Augusta und Lady Inred, die Arthur mit Camilla verheiraten möchten, oder aber das Dienstmädchen Betty, das die Hochzeit von Arthur und Isabella plant. Den Pfarrer aus der benachbarten Ortschaft haben sie jedenfalls alle schon mal vorsorglich in die Soufinster Abbey bestellt. Doch die wirklich entscheidende Frage ist: Kann Sir Gregory seinen monströsen Plan in die Tat umsetzen? All das entscheidet sich um Mitternacht in der Soufinster Abbey.

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